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as Hofgut der Familie Waldert liegt in einem klei- D nen Ort mit rund 125 Einwohnerinnen und Ein- wohnern. Ein Vierseithof mit Geschichte, alten Balken und modernen Elementen. »Hier spielt sich unser Leben ab«, sagt Bernhard Waldert. Gemeinsam mit seiner Frau Dr. Theresa Waldert führt er den Betrieb als reinen Familienhof. Die ausgebildete Tierärztin begleitet alle Ent- scheidungen auf dem Betrieb und gibt Rückhalt. Auch die erweiterte Familie ist eng verbunden mit dem Hof - er ist Treffpunkt, Arbeitsort und Zuhause zugleich. Von hier aus blicken wir auf die Felder der Walderts, die zum Teil direkt an das Wohnhaus anschließen. Hier beginnt die Reise des Hafers, der später zum wichtigsten Teil eines Alnatura Crunchys wird. Bio aus Überzeugung - und mit Technik Nach der Wende baute Walderts Vater den Betrieb schritt- weise wieder auf. Zu DDR-Zeiten war die Familie enteignet worden. 2016 übernahm Bernhard Waldert den Hof und stellte ihn vollständig auf Bio um. Der Weg war kein ein- facher und brachte ihm zunächst viel Skepsis ein. Aber für Waldert bedeutet Bio vor allem, Verantwortung zu über- nehmen - und stetig dazuzulernen. »Man muss sich viel mehr mit der Natur beschäftigen: beobachten, verstehen, reagieren«, sagt er. »Fehler bei der Bodenbearbeitung lassen sich im Bio-Anbau nicht so einfach korrigieren. Was auf dem Feld passiert, muss oberste Güte haben.« Gesät wird der Hafer meist im März. Schon davor be- ginnt die Arbeit auf dem Feld: mit Zwischenfrüchten wie Phacelia oder Klee, die den Boden schützen und Nährstoffe binden. Nach wenigen Wochen zeigen sich die ersten grü- nen Spitzen. Von da an ist Waldert regelmäßig draußen unterwegs, prüft die Entwicklung und das Zusammenspiel von Kulturpflanze und Beikräutern. Dabei lässt er sich von modernster Technik unter die Arme greifen. Besonders anspruchsvoll ist die mechanische Unkrautregulierung. Theresa und Bernhard Wäldert fiefern ihren thüringischen Bio-Hafer für/das Alnatura Schoko-Hafer-Crunchy. »Wir sind stolz darauf, regional verwurzelt zu sein und unsere Böden hier biologisch zu bewirtschaften. Wir lieben unser Handwerk. Tradition, Technologie und Natur müssen zusammenspielen. Nur so können wir erfolgreich sein.« Bernhard Waldert Mit dem sogenannten Striegel über das junge Feld zu fah- ren, erfordert Erfahrung und Mut. »Es ist immer ein kleiner Tanz auf dem Vulkan, weil man auch den noch zarten Ha- fer erwischen kann.« Dank GPS-gestützter Technik bleibt der Traktor zentimetergenau in der Spur - das ist schonen- der zu den Pflanzen und damit besser für den Ertrag. Partnerschaft, die Sicherheit gibt Dass sich solche Investitionen und der Aufwand lohnen, liegt auch an der verlässlichen Partnerschaft. Über mehr- jährige Vereinbarungen ist die Abnahme der Ernte gesi- chert. Für Waldert bedeutet das Planbarkeit und Sicherheit. »Ich weiß, wofür ich anbaue und dass mein Hafer nicht anonym auf dem Markt verschwindet, sondern Teil eines konkreten Alnatura Produktes wird«, sagt er. Diese Ver- Knusperfrühstück mit Sinn: Für die Hafer- Crunchys verwenden wir ausschließlich Hafer von unseren Partnerhöfen. / Alnatura Magazin März 2026 31
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