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ohin mit Kartoffelschalen, Kaf- feesatz und Rasenschnitt? Statt in der Bio- oder Hausmülltonne sollten die grünen Abfälle lieber auf einem Komposthaufen landen - und zwar auf Ih- rem. Denn Kompostieren kann im Grunde jeder. Das Prinzip ist dabei immer dasselbe, das Ergebnis auch: Reichert man die Erde im Garten mit Humus an, verbessert sich die Bodenqualität, weil er auflockert und die Wasserspeicherfähigkeit erhöht. Zudem stärkt der Humus das Pflanzenwachstum — ganz ohne chemische Zusätze. Und nicht nur das: Schon während des Kompostierens entsteht eine Vorstufe des fertigen Humus, der sogenannte Mulchkompost. Noch nicht vollständig verrottet, aber bereits gut zer- setzt, ist erideal zum Abdecken von Beeten, etwa als Schutz vor Austrocknung oder zur Unterdrückung von Unkraut. DIE RICHTIGE MISCHUNG Beim Kompostieren zersetzen Mikroorga- nismen, Pilze und Bodenlebewesen wie Re- genwürmer das organische Material. Damit dieser biologische Prozess gut funktioniert, braucht es die richtige Mischung aus feuch- ten, stickstoffreichen „grünen“ Materialien, etwa Obst- und Gemüseresten, und trocke- nen, kohlenstoffhaltigen „braunen“ Materia- lien wie Laub, Ästen oder Eierkartons. Beim Anlegen gilt deshalb: Die unterste Schicht sollte aus grobem, braunem Material beste- hen (s. Grafik links). Sie sorgt für Belüftung und verhindert Staunässe. Darüber kom- men drei weitere Schichten aus Laub, Erde und den Küchenabfällen oben. Tipp: Bede- cken Sie leichtere Materialien mit schwe- reren, damit der Wind nichts wegweht. Platzieren sollten Sie den stabilen Kompos- ter an einem schattigen, windgeschützten Standort. Ihre Nachbarn werden es Ihnen danken, wenn sie ihn nicht genau vor der Nase haben, sollte es zu Gerüchen kommen. DAS PASSENDE SYSTEM Je nach Platz und Bedarf gibt es verschie- dene Kompostsysteme: Der klassische Komposthaufen (mit Rahmen) eignet sich für größere Gärten mit reichlich or- ganischem Abfall. Er bietet viel Volumen, braucht aber Zeit und Pflege. Je nach Ma- terial kann es bis zu zwölf Monate dauern, bis feiner Humus entsteht. Dafür bedarf es regelmäßiges Umsetzen zur Belüftung. Ein Thermokomposter ist die platzsparende und saubere Lösung vor allem für kleinere Gärten. Durch isolierte Wände und gute Belüftung wird die Zersetzung beschleu- nigt - fertiger Humus ist dann oft schon nach wenigen Monaten einsatzbereit. m KEIN GARTEN? KEIN PROBLEM! Sie brauchen auf selbst gemachte Humuserde nicht zu verzichten. Für Balkon, Terrasse und den Innenbereich (z.B. Wintergarten) eignet sich eine sogenannte Wurmkiste. In dem kompakten Mini-Komposter überneh- men „Kompostwürmer” die ganze Arbeit und produzieren nährstoffreiches Substrat - geruchsarm und ideal fürs Anreichern der Erde von Topf- und Balkonpflanzen Wurmkiste bauen - wie es geht und was Sie dafür brauchen: richtiggut.de/wurmkiste Grün, Kunststoff, 600 |, LxBxH: 77x 77x100 cm. 16084154 |74,90 Anthrazit, Metall, LxBxH: 100x100 x 83 cm. 29240324 | 269,- LxB: 250x160 cm. 20747846 | 8,49 pro Stück (1m?= 2,12) 5 kg, max. Anwendungs- fläche: 6 m?, beschleunigt den Verrottungsvorgang. 23608386 |11,99 pro Stück (1 kg= 2,40) Mehr Auswahl im Online-Shop 35
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