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MENSCH UND TIER > SIEBEN TIERISCHE FRAGEN AN ... & Martin Rütter Petchen - die Hundepflegemarke mit Kosmetikstandard, entwickelt mit Martin Rütter. Vegan, ohne Parfüm, ohne Aller- gene und ohne Tierversuche. Ab sofort wi in Ihrem DAS FUTTERHAUS-Markt. PER Vor 30 Jahren gründete Martin Rütter seine erste Hundeschule und entwickelte eine Philosophie zur partner- schaftlichen Ausbildung von Hund und Mensch. In Fernsehformaten wie „Der Hundeprofi“, als Bestsellerautor und in seinen Bühnenshows bringt er heute mit einem Mix aus Humor und Fachwissen nicht nur Hunde zum Sitzen, sondern auch Menschen zum Verstehen. Welches war Ihr erstes Haustier? Meine Eltern haben Haustiere abgelehnt, obwohl ich als Kind verrückt danach war - alles, was man nicht grillen oder marinieren konnte, fand mein Vater sinnlos. Ich habe in meiner Jugend die Hunde der Nachbarn ausgeführt und die Hunde meiner Tante Thea ohnmächtig gekrault. Meinen ersten eigenen Hund, Mina, habe ich gekauft, als ich an der Sporthochschule ins Studentenwohnheim gezogen bin. Welches Tier hat am meisten Eindruck bei Ihnen hinterlassen? Überraschenderweise finde ich Hunde sehr beeindruckend ... meine Hündin Emma etwa schaffte es immer wieder mich zu beeindrucken, wenn sie im Training ganz plötzlich einen Plan B entwickelte. Da dach- te ich oft, jetzt habe ich dich - und dann schlug sie mir nochmal ein Schnippchen. Was war Ihr schönstes tierisches Erlebnis? Ein einzelnes kann ich gar nicht nennen. Besonders berührendfinde ich ‚zum Beispiel die Vermittlung von Hunden, die eigentlich als unvermittel- bar gelten. Diese Tiere sind einfach dankbar für ihre zweite Chance. Ich habe viel von Hunden gelernt. Besonders von Mina. Sie war keine Revo- luzzerin, hat nie geknurrt oder gedrängelt. Wenn ich ungeduldig wurde, wurde sie ruhiger und hat einen Gang zurückgeschaltet. Ich habe durch diesen Hund Geduld gelernt. Hunde sind eben perfekte Lehrer, hartnä- ckig und sehr geduldig. SEITE 16 | DAS FUTTERHAUS. Welche tierischen Mitbewohner gehören heute zur Familie? Nach dem Tod meines Hundes Emma leben im Moment nur Fische in meinem Teich. Wenn Sie ein Tier wären - welches wären Sie? Natürlich ein Hund. Um genau zu sein, ein Mischling aus Border Collie und Jack Russell Terrier. Der Collie steht für Kreativität und Arbeitsfreude, gleichzeitig muss bei ihm aber auch immer Abwechslung reingebracht werden. Der Terrier verbeißt sich ja gern mal in Ideen. Das ist so das Ge- misch bei mir. Wer mich wirklich fasziniert ist Snoopy, weil er Anarchist ist. Sein Zeichner Charles Schulz muss ein Hundekenner gewesen sein. Denn Snoopy ist ein Beagle, und Beagle sind totale Freigeister. Ein Leben ohne Haustier ist... ..„. grundsätzlich möglich. Mit einem Haustier aber auf jeden Fall schöner. Gibt es ein Tierschutzprojekt, für das Sie sich engagieren? Der Tierschutz ist für mich eine Herzensangelegenheit. Seit Jahren ma- che ich mich für die Rechte der Tiere stark und unterstütze Tierheime, Vereine und Tierschutzinitiativen. Ich habe meinen Verein „Adoptieren statt Produzieren e. V.“ gegründet und diverse Gespräche mit der deut- schen Politik zu diesem Thema geführt. = PERS
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