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Aktueller Prospekt Das Futterhaus - Gültig von 01.10 bis 31.10 - Seitenzahl 35

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Prospekt Das Futterhaus 01.10.2025 - 31.10.2025
Prospekt Lidl - Aktionsprospekt 1 Jun, 2026 - 6 Jun, 2026
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Prospekt Rossmann - Jetzt den ROSSMANN Angebote Blätterkatalog entdecken | rossmann.de 1 Jun, 2026 - 6 Jun, 2026
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Prospekt Lidl - Mai/Juni Reise-Highlights 12 Mai, 2026 - 15 Jun, 2026
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NATURSCHUTZ Invasive Arten Sie kommen, “ 5 um zu bleiben Knapp 2.000 nicht heimische Arten haben sich laut einer aktuellen Studie der Universität Potsdam in Deutschland etabliert. Welche Folgen ihre Ausbreitung für die heimische Natur hat, ist vielfach unklar. Anders als man denken könnte, führen gebietsfremde Arten nicht zu mehr Vielfalt, sondern verdrängen heimische Arten, zerstören Lebensräume und lassen im schlimmsten Fall ganze Ökosysteme kippen. Manuel Hensen von der Deutschen Wildtier Stiftung über den Umgang mit umgesiedelten Arten. Was sind gebietsfremde Arten und wann gelten sie als invasiv? Gebietsfremde Arten sind Tiere oder Pflanzen, die durch den Men- schen - ob absichtlich oder aus Versehen - in eine Region kommen, in der sie ursprünglich nicht vorkommen. Das muss nicht automatisch ein Problem sein. Erst wenn sich eine solche Art stark ausbreitet und dabei heimische Arten, Lebensräume oder ganze Biotope gefährdet, spricht ‚Auf welchem Weg kommen invasive Arten nach Deutschland? Invasive Arten kommen oft unbemerkt nach Deutschland. Zum Bei- spiel, wenn sie als blinde Passagiere im Ballastwasser von Schiffen mit- reisen, in Containern stecken, an importierten Pflanzen hängen, sich im Profil von Autoreifen festsetzen oder per Flugzeug einfliegen. Manche Arten wurden aber auch bewusst eingeführt, etwa als Zierpflanzen man von einer invasiven Art. ‚oder Nutztiere, und irgendwann haben sie sich unkontrolliert ausge- breitet. Hierbei spielen Tourismus, Klimawandel, Handel und Verkehr 4 eine Rolle. Da Deutschland einen intensiven Warenverkehr mit vielen Ländern hat, ist die Gefahr besonders groß, dass sich gebietsfremde Arten bei uns ansiedeln und ausbreiten. Warum sind invasive Arten ein Problem? Sie sind vor allem deshalb ein Problem, weil sie sich oft viel schneller vermehren als unsere heimischen Arten. Häufig haben sie hier keine natürlichen Feinde oder bringen Krankheiten mit, ge- gen die unsere Pflanzen und Tiere keine Abwehr haben. Das kann das ökologische Gleichgewicht stören, hei- mische Arten verdrängen und die biologische Vielfalt bedrohen. Fote:© Eielsele - ockadabecom Die Auswirkungen können weitreichend sein: Sie kön- nen Ernten schädigen, den Einsatz von Pestiziden er- höhen und sogar Straßen, Wasser- oder Schienenwege beschädigen. Im Naturschutz sind sie besonders proble- matisch, weil sie empfindlichen heimischen Arten Lebens- raum und Ressourcen stehlen — das wirkt sich letztlich auf ganze Ökosysteme aus. Ein Beispiel ist die Nutria, ein großer Nager aus Südamerika. Sie wurde ursprünglich für die Pelzzucht nach Deutschland gebracht. Einige Tiere sind entkommen und haben sich vor allem an Flüssen und Seen ausgebreitet. Dort graben sie Tunnel, die Deiche und Ufer instabil machen - das kann den Hochwasserschutz gefährden. Außerdem fressen sie viele Wasserpflanzen und schädigen Feuchtgebiete, die seltenen Tieren als Lebensraum dienen. Ähnlich ist es beim Bisam, der durch seine Wühltätigkeit ebenfalls Ufer und Deiche zerstört. Nutria DAS FUTTERHAUS | SEITE35 Fo: Ovorent = tockadobecom

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NATURSCHUTZ Invasive Arten Sie kommen, “ 5 um zu bleiben Knapp 2.000 nicht heimische Arten haben sich laut einer aktuellen Studie der Universität Potsdam in Deutschland etabliert. Welche Folgen ihre Ausbreitung für die heimische Natur hat, ist vielfach unklar. Anders als man denken könnte, führen gebietsfremde Arten nicht zu mehr Vielfalt, sondern verdrängen heimische Arten, zerstören Lebensräume und lassen im schlimmsten Fall ganze Ökosysteme kippen. Manuel Hensen von der Deutschen Wildtier Stiftung über den Umgang mit umgesiedelten Arten. Was sind gebietsfremde Arten und wann gelten sie als invasiv? Gebietsfremde Arten sind Tiere oder Pflanzen, die durch den Men- schen - ob absichtlich oder aus Versehen - in eine Region kommen, in der sie ursprünglich nicht vorkommen. Das muss nicht automatisch ein Problem sein. Erst wenn sich eine solche Art stark ausbreitet und dabei heimische Arten, Lebensräume oder ganze Biotope gefährdet, spricht ‚Auf welchem Weg kommen invasive Arten nach Deutschland? Invasive Arten kommen oft unbemerkt nach Deutschland. Zum Bei- spiel, wenn sie als blinde Passagiere im Ballastwasser von Schiffen mit- reisen, in Containern stecken, an importierten Pflanzen hängen, sich im Profil von Autoreifen festsetzen oder per Flugzeug einfliegen. Manche Arten wurden aber auch bewusst eingeführt, etwa als Zierpflanzen man von einer invasiven Art. ‚oder Nutztiere, und irgendwann haben sie sich unkontrolliert ausge- breitet. Hierbei spielen Tourismus, Klimawandel, Handel und Verkehr 4 eine Rolle. Da Deutschland einen intensiven Warenverkehr mit vielen Ländern hat, ist die Gefahr besonders groß, dass sich gebietsfremde Arten bei uns ansiedeln und ausbreiten. Warum sind invasive Arten ein Problem? Sie sind vor allem deshalb ein Problem, weil sie sich oft viel schneller vermehren als unsere heimischen Arten. Häufig haben sie hier keine natürlichen Feinde oder bringen Krankheiten mit, ge- gen die unsere Pflanzen und Tiere keine Abwehr haben. Das kann das ökologische Gleichgewicht stören, hei- mische Arten verdrängen und die biologische Vielfalt bedrohen. Fote:© Eielsele - ockadabecom Die Auswirkungen können weitreichend sein: Sie kön- nen Ernten schädigen, den Einsatz von Pestiziden er- höhen und sogar Straßen, Wasser- oder Schienenwege beschädigen. Im Naturschutz sind sie besonders proble- matisch, weil sie empfindlichen heimischen Arten Lebens- raum und Ressourcen stehlen — das wirkt sich letztlich auf ganze Ökosysteme aus. Ein Beispiel ist die Nutria, ein großer Nager aus Südamerika. Sie wurde ursprünglich für die Pelzzucht nach Deutschland gebracht. Einige Tiere sind entkommen und haben sich vor allem an Flüssen und Seen ausgebreitet. Dort graben sie Tunnel, die Deiche und Ufer instabil machen - das kann den Hochwasserschutz gefährden. Außerdem fressen sie viele Wasserpflanzen und schädigen Feuchtgebiete, die seltenen Tieren als Lebensraum dienen. Ähnlich ist es beim Bisam, der durch seine Wühltätigkeit ebenfalls Ufer und Deiche zerstört. Nutria DAS FUTTERHAUS | SEITE35 Fo: Ovorent = tockadobecom
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