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Aktueller Prospekt Das Futterhaus - Gültig von 01.11 bis 30.11 - Seitenzahl 28

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Prospekt Das Futterhaus 01.11.2025 - 30.11.2025
Prospekt Lidl - Lidl Connect 11 Mär, 2024 - 11 Mär, 2027
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11 Mär, 2024 - 11 Mär, 2027
Prospekt Lidl - Mai/Juni Reise-Highlights 12 Mai, 2026 - 15 Jun, 2026
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Prospekt Thomas Philipps - Aktuelle Angebote ab 01.06.2026 1 Jun, 2026 - 6 Jun, 2026
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Prospekt Woolworth - Woolworth – Entdecke aktuellste Woolworth Wochenprospekte 29 Mai, 2026 - 6 Jun, 2026
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29 Mai, 2026 - 6 Jun, 2026
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GESUNDHEIT Welche Spätfolgen kann Staupe beim Hund nach sich ziehen? Die Spätfolgen sind unterschiedlich. Wird das zentrale Nervensystem befallen, gibt es oft als Spätfolge den sogenannten ‚Staupe-Tick‘. Das sind chronische, neurologische Schäden, die sich durch Lähmungen, Krämpfe und Verhaltensänderungen zeigen. Bei der Hautform bleibt häufig die ‚Hard-Pad-Disease‘, eine übermäßige Verhornung der Ballen und des Nasenspiegels bestehen. Auch ein chronischer Atemwegs- defekt ist möglich. Bei Hunden, die als Welpe eine Staupeinfektion durchgemacht und überlebt haben, sieht man an den Zähnen häufig Schmelzdefekte. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es und wie gut sind die Hei- lungschancen? Staupe ist nicht heilbar. Im Akutfall kann man nur versuchen, den Hund am Leben zu erhalten, das Immunsystem zu unterstützen und eine ‚Antibiotikatherapie einzuleiten. Durch die Schwächung des Immun- systems erfolgt häufig eine Zweitbesiedlung durch Bakterien, die den Krankheitsverlauf noch dramatischer macht. Mit Antibiotika kann man wenigstens diese Infektionen im Zaum halten. Warum ist die Staupeimpfung so ungemein wichtig? Eine Impfung ist der einzige Schutz gegen diese Erkrankung und daher überlebenswichtig. Zudem ist eine hohe Impfquote wichtig, um epide- mieartigen Staupeausbrüche einigermaßen in Grenzen zu halten. Die Im- munisierung möglichst vieler Tiere erschwert die Ausbreitung des Virus. SEITE 28 | DAS FUTTERHAUS Ab welchem Alter sollen Hunde gegen Staupe geimpft und wie häu- fig muss die Impfung aufgefrischt werden? Ein gesunder Welpe wird ab der achten Lebenswoche erstmalig ge- gen Staupe geimpft. Es folgt jeweils eine Wiederholungsimpfung in der zwölften, gegebenenfalls auch in der 16. Lebenswoche, und im 15. Le- bensmonat. Danach wird die Staupeimpfung alle drei Jahre aufgefrischt. Gibt es Regionen oder Lebensräume, in denen Staupe besonders häufig auftritt? Es kommt immer wieder zu lokalen Staupeausbrüchen in ganz unter- schiedlichen Teilen des Landes. Eine besondere Gefahr geht von un- geimpft eingeführten Tieren aus dem Ausland aus. Aber auch in wald- reichen Regionen, in denen viele Wildtiere und vor allem Füchse oder Marderhunde leben, gibt es ein erhöhtes Risiko. Können auch andere Tierarten an Staupe erkranken — etwa die Katze, die mit einem Staupepatienten gemeinsam in einem Haus- halt lebt? Katzen bekommen keine Hundestaupe, können aber als Vektoren die- nen: Das heißt, sie übertragen den Krankheitserreger, ohne selbst zu erkranken. Auf diese Weise können sie zur Verbreitung des Virus bei- tragen. Andere Tierarten die erkranken können, sind ‚Hundeartige‘ wie Frettchen, Füchse, Marder oder Waschbären. Ist es möglich, dass sich auch Menschen mit dem Staupevirus infi- zieren? Nein, für uns Menschen ist das Virus ungefährlich. Aber auch wir kön- nen es weiterverbreiten. Außerhalb des Körpers ist das Virus begrenzt überlebensfähig - bei niedrigen Temperaturen jedoch bis zu mehreren Tagen infektiös. Durch Kleidung, Schuhe oder Hände kann der Mensch das Virus weitertragen. u Nikola Brandner-Kempermann, Veterinärin in der Tierarztpraxis am DAS FUTTERHAUS in Holzwickede

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GESUNDHEIT Welche Spätfolgen kann Staupe beim Hund nach sich ziehen? Die Spätfolgen sind unterschiedlich. Wird das zentrale Nervensystem befallen, gibt es oft als Spätfolge den sogenannten ‚Staupe-Tick‘. Das sind chronische, neurologische Schäden, die sich durch Lähmungen, Krämpfe und Verhaltensänderungen zeigen. Bei der Hautform bleibt häufig die ‚Hard-Pad-Disease‘, eine übermäßige Verhornung der Ballen und des Nasenspiegels bestehen. Auch ein chronischer Atemwegs- defekt ist möglich. Bei Hunden, die als Welpe eine Staupeinfektion durchgemacht und überlebt haben, sieht man an den Zähnen häufig Schmelzdefekte. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es und wie gut sind die Hei- lungschancen? Staupe ist nicht heilbar. Im Akutfall kann man nur versuchen, den Hund am Leben zu erhalten, das Immunsystem zu unterstützen und eine ‚Antibiotikatherapie einzuleiten. Durch die Schwächung des Immun- systems erfolgt häufig eine Zweitbesiedlung durch Bakterien, die den Krankheitsverlauf noch dramatischer macht. Mit Antibiotika kann man wenigstens diese Infektionen im Zaum halten. Warum ist die Staupeimpfung so ungemein wichtig? Eine Impfung ist der einzige Schutz gegen diese Erkrankung und daher überlebenswichtig. Zudem ist eine hohe Impfquote wichtig, um epide- mieartigen Staupeausbrüche einigermaßen in Grenzen zu halten. Die Im- munisierung möglichst vieler Tiere erschwert die Ausbreitung des Virus. SEITE 28 | DAS FUTTERHAUS Ab welchem Alter sollen Hunde gegen Staupe geimpft und wie häu- fig muss die Impfung aufgefrischt werden? Ein gesunder Welpe wird ab der achten Lebenswoche erstmalig ge- gen Staupe geimpft. Es folgt jeweils eine Wiederholungsimpfung in der zwölften, gegebenenfalls auch in der 16. Lebenswoche, und im 15. Le- bensmonat. Danach wird die Staupeimpfung alle drei Jahre aufgefrischt. Gibt es Regionen oder Lebensräume, in denen Staupe besonders häufig auftritt? Es kommt immer wieder zu lokalen Staupeausbrüchen in ganz unter- schiedlichen Teilen des Landes. Eine besondere Gefahr geht von un- geimpft eingeführten Tieren aus dem Ausland aus. Aber auch in wald- reichen Regionen, in denen viele Wildtiere und vor allem Füchse oder Marderhunde leben, gibt es ein erhöhtes Risiko. Können auch andere Tierarten an Staupe erkranken — etwa die Katze, die mit einem Staupepatienten gemeinsam in einem Haus- halt lebt? Katzen bekommen keine Hundestaupe, können aber als Vektoren die- nen: Das heißt, sie übertragen den Krankheitserreger, ohne selbst zu erkranken. Auf diese Weise können sie zur Verbreitung des Virus bei- tragen. Andere Tierarten die erkranken können, sind ‚Hundeartige‘ wie Frettchen, Füchse, Marder oder Waschbären. Ist es möglich, dass sich auch Menschen mit dem Staupevirus infi- zieren? Nein, für uns Menschen ist das Virus ungefährlich. Aber auch wir kön- nen es weiterverbreiten. Außerhalb des Körpers ist das Virus begrenzt überlebensfähig - bei niedrigen Temperaturen jedoch bis zu mehreren Tagen infektiös. Durch Kleidung, Schuhe oder Hände kann der Mensch das Virus weitertragen. u Nikola Brandner-Kempermann, Veterinärin in der Tierarztpraxis am DAS FUTTERHAUS in Holzwickede
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