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Nehmen Sie Ihren Hund nur mit, wenn die Rahmenbedingungen stim- men. Achten Sie darauf, ihn möglichst wenigen Stressfaktoren auszu- setzen, damit er sich am Zielort sicher und wohlfühlen kann. Lernen Sie, sein Verhalten zu lesen und sensibel auf seine Signale zu reagieren. Je stärker Ihre Bindung wächst, desto besser erkennen Sie, ob sich Ihr Hund in einer Situation wohlfühlt oder überfordert ist. Im letzteren Fall heißt es, umgehend einen ruhigen Ort aufzusuchen oder den Heimweg anzutreten. Bei Ihnen ist ein neuer oder junger Hund eingezogen? Das Umge- bungstraining ist wichtig, schließlich soll der Vierbeiner verschiedene Situationen kennenlernen und sich auch an die Welt außerhalb der ei- ‚genen vier Wände gewöhnen. Aber bitte nicht überfordern: Die Einge- wöhnungsphase kann durchaus ein paar Wochen bis Monate dauern. Übung macht den Meister. Wenn Ihr Hund Sie künftig bei Unternehmun- ‚gen begleiten soll, fangen Sie „klein“ an, planen Sie kurze Ausflüge in der Nähe Ihres Zuhauses. Besuchen Sie zum Beispiel Freunde oder suchen Sie ein hundefreundliches Restaurant oder Caf& mit Außenbereich auf. Richten Sie sich immer nach dem Tempo Ihres Hundes: Mit Ruhe und Geduld fördern Sie sein Lernen am besten. Realisieren Sie vor allem Ausflüge, an denen Zwei- und Vierbeiner Spaß haben. Etwa den Besuch eines Badesees mit Hundestrand und nicht die reine Städtetour. Bedenken Sie die individuellen Bedürfnisse Ihres Hundes: Ist er bereits älter oder gesundheitlich nicht mehr so ganz auf der Höhe, verändern sich auch seine Ansprüche. SEITEIS | DAS FUTTERHAUS. Besorgen Sie sich das richtige Equipment, bevor es auf Tour geht. Ein gutsitzendes Geschirr und eine Leine in der richtigen Länge. Bei Ausflü- ‚gen gehört immer ausreichend Trinkwasser in die Tasche. Bei längeren Touren, eventuell sogar mit Übernachtung, sind die eigene Liegedecke ‚oder das gewohnte Hundebett ein Stück Heimat für unterwegs - ein „Safe Spot“. Schleicht sich bei Ihnen ein schlechtes Gewissen ein, wenn Sie planen, Ihren Hund für ein paar Stunden allein zu lassen? Brauchen Sie nicht. Stimmen die Voraussetzungen, ist es für die meisten Hunde völlig in Ordnung, auch mal eine gewisse Zeit in der ihnen vertrauten Umge- bung und ohne ihre Menschen zu verweilen. Was wir oft vergessen: Auch Hunde brauchen ein ausreichendes Maß an „Me-Time“: Zeit für Schlaf und Regeneration Bevor Sie allein aufbrechen, gehen Sie eine entspannte Runde mit Ih- rem Hund, so muss er sich während Ihrer Abwesenheit nicht mit einer vollen Blase plagen. Schaffen Sie Ihrem Hund eine sichere und beque- me Umgebung, seinen speziellen Rückzugsort mit ruhiger Atmosphä- re. Eventuell definieren Sie einen speziellen Bereich, in dem der Hund sich aufhält, während Sie nicht zu Hause sind. Für manche Hunde ist es angenehmer, wenn nicht die ganze Wohnung zugänglich ist. So nimmt man Vierbeinern mit einem gewissen „Kontrollzwang“ den Druck, stets alles im Blick behalten zu müssen. Für den kleinen Durst sollte der Was- sernapf immer gut zugänglich und frisch befüllt bereitstehen. u
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