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LEBEN & WOHNEN 8 Das Ei gilt als Symbol des Lebens und bereits in der Urchristenzeit als Symbol der Auferstehung. Das Ostereier-Färben liegt in der Fastenzeit begründet, die von Aschermittwoch bis zum Osterfest andauert. Gemäß des Fastengebots dürfen neben Fleisch in diesem Zeitraum auch keine Eier verzehrt werden, weswegen diese früher durch Abkochen haltbar gemacht wurden. Damit man ältere von frischen Eiern unterscheiden konnte, färbte man diese ein - meist in Rot, da die rote Färbung als Sinnbild für das Blut Jesu gesehen wurde. Natürliche Färbemittel waren damals Zwiebelschalen oder rote Beete. Den um Ostern oft fälligen Pachtzins entrichteten Bauern üblicherweise mit Eiern. Die restlichen wurden verziert, in die Kirche zur Weihe mitgenommen und dann verschenkt. Zum Einfärben setzten sich später neben Rot auch andere dominante Farben wie Gelb, Weiß, Grün und Orange durch. Nicht nur hart gekochte, sondern auch ausgeblasene Eier werden bis heute einfach bemalt oder aufwendig beispielsweise mit Batik-, Kratz- oder Ätztechniken verziert. Die bunten Ostereier werden gerne in ein Osterkörbchen gelegt, an Birkenzweigen oder im Freien an Sträuchern aufgehängt. Bereits im 16. Jahrhundert sollen die ersten Familien Ostereier für ihre Kinder versteckt haben, ein Brauch, der auch heute noch großen Anklang findet. Diverse Spiele haben sich zusätzlich entwickelt und sind vor allem bei Kindern beliebt. Eierfarbe "Iris" in den klassischen Farbtönen, Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett V-MARKT Vielfalt Eierbeagla Auf einer aus zwei schräg gestellten Holzlatten bestehenden Bahn wird ein gekochtes buntes Ei heruntergerollt, der sogenannte „Leger”. Der nächste Spieler versucht mit seinem Ei den „Leger” zu treffen. Gelingt das, darf er das getroffene Ei behalten oder an Ort und Stelle essen. Eiertitschen Zwei Teilnehmer schlagen die Eierspitzen aneinan- der. Wessen Ei ganz bleibt ‚oder weniger beschädigt ist, hat gewonnen und bekommt beide Eier.
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