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Bio-Landwirtschaft umstellen oder um einen neuen Betriebszweig erweitern möchten. Letzteres war bei Josef Schmidt der Fall. »Die Förderung aus dem Projekt »Gemeinsam Boden gut machen« war wichtig, denn sie hat Liquidität gegeben und Mut gemacht«, sagt Josef Schmidt rückblickend. Mut, den Mohnanbau nicht nur in seinem eigenen Betrieb wei- terzuverfolgen, sondern auch anderen interessierten Landwirtinnen und Land- wirten zugänglich zu machen. Gepaart mit viel Motivation und Pioniergeist hat er dieses Anliegen seit der Auszeich- nung unermüdlich vorangetrieben, in- klusive Forschung, Öffentlichkeitsarbeit und Anbauberatung. Die Rechnung ist aufgegangen: Während 2013 Mohn deutschlandweit lediglich auf etwa hun- dert Hektar angebaut wurde, betrug die Fläche elf Jahre später rund 1500 Hektar - sie hat sich damit verfünfzehnfacht. »Die Unterstützung und meine Vision haben letztlich dazu beigetragen, dass wir in Deutschland wieder Mohn in größerem Stile anbauen.« Nahrungsquelle für Insekten Josef Schmidt engagiert sich für den Mohn nicht nur aus nostalgischen Grün- den, sondern auch, weil die Nutzpflanze eine Nahrungsquelle für Insekten ist. »Ausgerechnet im Sommer fehlt es vie- len Insekten phasenweise an Nahrung, denn entweder sind die Felder schon abgeerntet oder die Pflanzen bereits am Verblühen«, so Josef Schmidt. »Dabei brauchen die kleinen Tiere ausreichend Futter, um ihre Nachzucht zu versorgen.« Die Mohnblüte kommt da genau richtig, ist sie doch ein guter Pollenlieferant für Hummeln, Wildbienen oder Schweb- fliegen. Und nicht nur in der Natur sorgt Mohn für Vielfalt, sondern auch in unserer Küche. Hier hat er einen festen Platz - ob als saftige Kuchenzutat, feine Strudelfüllung oder in traditionellen Mehlspeisen. Ohne Mohn würde in unseren Backstuben etwas fehlen. ALNATURA ENTDECKEN Noch sind die Mohnsamen in der Kapsel hell ERNEST BE EAN TEERaT ip werden sie zu tiefdunklen Mohnkörnchen DENE EEE EN EI EHLINE u EIER FETT PATEREN EUR L EIERN ERPEU eae 2 in »Die Förderung aus dem Projekt »Gemeinsam Boden gut machen« war wichtig, denn sie hat Liquidität gegeben und Mut gemacht. Die Unterstützung und meine Vision haben letztlich dazu beigetragen, dass wir in Deutschland wieder Mohn in größerem Stile anbauen.« Josef Schmidt, Bio-Mohnbauer Der Alnatura Blaumohn in Bioland-Qualität ist bereits gedämpft und kann daher ohne Waschen oder Erhitzen direkt verwendet werden. Neue Bio-Höfe gesucht Zusammen mit dem NABU e.V. unterstützen wir mit dem Projekt »Gemeinsam Boden gut machen« Landwirtinnen und Landwirte, die ihren Betrieb auf Bio-Landwirtschaft umstellen möchten. Gleiches gilt für einen bestehenden Bio-Betrieb, der sich um einen neuen Betriebszweig und mindestens 30 Prozent Fläche erweitern will. Die Fördersumme beträgt bis zu 40.000 Euro. Seit Start des Projektes vor elf Jahren wurden bereits 144 Betriebe finanziell unterstützt. Vom 1. April bis 30. Juni 2026 können sich weitere Höfe für eine Förderung bewerben. Alle Informationen dazu unter NABU.de/gbgm - bitte weitersagen! ‚Alnatura Magazin März 2026 27
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