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GUT ZU WISSEN ilkommen Ab Mitte 40 etwa beginnt für den weiblichen Körper eine hormonell bewegte Zeit. Und auch wenn jede Frau anders reagiert, so haben doch viele mit den Symptomen der Wechseljahre zu tun. Die gute Nachricht: Ernährung kann helfen. Wie? Das weiß Susanne Liedtke, Diplom-Oecotrophologin, Buchautorin und Aktivistin. ie Tage bis zu meinem 50. Geburtstag sind ge- D zählt. Manchmal kaum zu glauben, doch der Blick in den Spiegel unterstreicht es nur: Die grauen Haare werden mehr und die Fältchen tiefer. Dabei ist dieses Offensichtliche gar nicht meine größte Herausforderung. Es fing deutlich unspezifischer an, als ich vor etwa vier Jahren, von Gelenkschmerzen ge- plagt, meinen Hausarzt aufsuchte. Es folgten Tests auf Gicht, Rheuma und Arthro- se. Alles negativ. Doch das war kein Grund zur Freude, denn die Schmerzen blieben und auch Physiotherapie und Osteopathie halfen nicht. Hinzu kamen bald schlaflose Nächte, Konzentrationsproble- me und eine stetig steigende Zahl auf der Waage. Erst als mich kleine Hitzewellen über- rollten, dämmerte es: Das sind die Wechseljahre. Und in den Wechseljahren bin ich nicht allein, sondern eine von neun Millionen. Richtig gelesen, etwa neun Millionen Frauen sind heute in Deutschland zwischen 40 und 55 Jahren alt und somit mut- maßlich in den Wechseljahren. Dass diese mehr und mehr in 58 Alnatura Magazin September 2025 Ein bunter Strauß an frischem Gemüse, bestenfalls mehr als 500 Gramm am Tag, das ist für Susanne Liedtke das Aund O für die Ernährung in den Wechseljahren. die Öffentlichkeit rücken und es sogar in den Koalitions- vertrag geschafft haben, verdanken wir engagierten Frauen. Eine davon ist Susanne Liedtke. Als Diplom- Oecotrophologin ist sie Expertin dafür, wie Ernährung ein Schlüssel für mehr Wohlbefinden und Energie in den Wechseljahren sein kann. Ich habe sie in Hamburg für ein ausführliches Gespräch getroffen - und dabei spannende Dinge erfahren. Frau Liedtke, was passiert eigentlich im weiblichen Körper während der Wechseljahre? »Die Wechseljahre sind das Ende der fruchtbaren Phase einer Frau. In dieser Zeit nimmt die Produk- tion der Hormone Östrogen und Progesteron ab; das allerdings selten gleichmäßig: Während die Hormone in den fruchtbaren Jah- ren einen fein aufeinander abge- stimmten Tanz vollführen, kom- men sie in den Wechseljahren völlig aus dem Takt und fahren Achterbahn - und das macht oft Beschwerden.« Was sind die häufigsten Symptome? »Man kennt mehr als 30 mit den Wechseljahren assoziierte
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