Produkte im Prospekt
Khun Ankana zeigt: Soja wird erst geerntet, wenn die Pflanze braun und nicht mehr grün ist. werden. So auch im Nordosten Thailands, wo der echte Jasminreis herkommt. Schon länger arbeitet Fairtrade Original dort mit verschiedenen Reisfar- merinnen und -farmern zusammen. Und jetzt noch enger. Denn als bei einer Reise vor Ort deutlich wird, dass die Reisfelder nur eine Jahreshälfte zur Reisernte genutzt werden und die andere Hälfte des Jahres brach liegen, wurde gemeinsam nach Lösungen gesucht und entschieden: Hier wird von nun an auch Soja angebaut. Davon profitieren der Boden und das lokale Einkommen - so auch das von Khun Ankana. Sie ist eine dieser Reisbäuerin- nen, die neuerdings Soja anbauen. Seitdem ist ihr Land, wo sie mit ihrem Mann und ihren drei Söh- nen lebt, Jahr für Jahr produktiver und die Ernte stets ergiebiger geworden. Khun Ankana ist eine echte Macherin mit großem Ehrgeiz, der ihr weit- läufiges Feld genauso am Herzen liegt wie die Zu- kunft ihrer Familie. Die Sojabohnen, die sie in der heißen Sonne erntet, werden in einer kleinen Fabrik Neben der Sojasauce stammen auch viele weitere Produkte von Fairtrade Original aus Asien, so auch die Kokosmilch light und die braunen Reisnudeln. E=]\:? m (251 BROWN RICE A ze NODDLES =. COcoNuF 38 Alnatura Magazin Dezember 2025 Gebratene Entenbrust zu Weihnachten? Das 30-Minuten-Rezept für dieses festliche asiatische Gericht finden Sie, wenn Sie den QR-Code scannen. in Nordthailand zu Sojasauce weiterverarbeitet. »Unsere Produkte werden überwiegend dort herge- stellt, wo die Rohstoffe wachsen. Wir belassen so viel wie nur möglich am Anfang der Lieferkette«, betont Miriam Spykermann. Denn ein hoher Grad an Wertschöpfung im Ursprungsland bedeutet auch mehr Gewinn und mehr Arbeitsplätze für die dort ansässigen Anbaupartner. Und noch einen Vorteil sieht sie darin: Die Qualität ist besser, der Ge- schmack runder und authentischer. Auch die Rezep- turen stammen aus den Herkunftsländern. Das schmeckt man - wie bei der Sojasauce aus den Bohnen von Khun Ankana. Sie reift vier Monate, bis sie ihren vollen Geschmack entfaltet. Mit Blick auf Weihnachten fragen wir Miriam Spykermann zum Abschluss, was sie sich dieses Jahr wünscht, und sie antwortet: »Vielleicht können wir auch andere Unternehmen dazu inspirieren, mehr Wertschöpfung am Anfang oder entlang der Liefer- kette zu belassen, statt immer nur Rohstoffe zu importieren. Das würde die Ungleichheiten in der Welt ein bisschen aufheben. Das wäre mein Wunsch.« jah Bi
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