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LIT SUSE EEE EI GT EEE auch Schüsseln, Brettchen und vieles mehr HOLZLEUCHTEN brauchen keine besondere Pflege. Für ‚andere Gegenstände wie Frühstücksbrettchen oder Schüsseln hat Luzi Graf folgenden Tipp: Das Holz immer mal wieder mit lebensmittelechtem Öl satt einreiben, trocknen lassen und das Öl mit einem Lappen abnehmen. Sehr gut geeignet sind Lein- oder Distelöl, ungeeignet Olivenöl. Bei starken Gebrauchsspuren mit Schleifpapier von grob nach fein in Richtung der Maserung abschleifen, säubern und einölen. Achtung: Öllappen können sich selbst entzünden! Deshalb nach Gebrauch ausgebreitet ‚draußen trocknen lassen oder ordnungsgemäß entsorgen. ‚Veredelung: Luzi bepinselt den 62 www.bauhaus.info Lampenschirm mit Hartwachs-Öl 2021 gründeten die beiden ihre Firma. Der Name war schnell gefunden: Maxluzi. Den könnte man auch gut mit „maximales Licht“ übersetzen. Was perfekt passt - zumal Luzi sich nach dem Studium in München auf Lichtdesign spezialisiert hat. Wie ihr Part- ner Max kommt sie aus Niederbayern. Bei- de haben in Großstädten gelebt, und beide sind sich einig: Die Firmengründung auf dem Land in Mecklenburg war die richtige Entscheidung. „Hier gibt es genug Freiräu- me für Kreativität, das ist in Bayern nicht so", findet Luzi. „Da ist alles dichter besie- delt, und es gibt wenig Platz für Neues.“ HOCH LEBE DAS PAPPELHOLZ! Lampen sind aber nicht alles: Max und Luzi entwickeln immer wieder neue Formen und Ideen. Die drehen sich nicht nur um Design und Produkte, sondern auch um nachhal- tiges Arbeiten. Deshalb ist das Hauptma- terial auch Pappelholz. „Es ist weich und lässt sich von allen Hölzern, die wir auspro- biert haben, am besten zu hauchdünnen Lampenformen aushöhlen‘, erklärt Luzi. Und es ist eben nachhaltig, obwohl es bei Holzfachleuten heutzutage eher als min- derwertig gilt. Der Grund: Es ist zu weich für die Möbelherstellung und hat einen geringeren Brennwert als Harthölzer wie Eiche. Das stört Max und Luzi nicht. Die Pappelstämme bekommen sie von einem Förster aus Wesenberg. Für ihn ist das Holz nicht wirklich wertvoll, für Max und Luzi hingegen wie ein Hauptgewinn. ‚Wir freu- en uns, dass unser Werkstoff aus der Region kommt, und darüber, dass Pappeln schnell nachwachsen.“ Eine Win-win-Situation. Nachhaltig ist auch ein Zusatzangebot der Lampendrechsler. Ab und zu kommen Besucher mit alten Leuchten vorbei und fragen dann nach einem neuen Schirm aus Holz. So entsteht im Handumdrehen wie- der ein außergewöhnliches Möbelstück. „Der größte Lampenschirm, den wir für eine Stehlampe gemacht haben, hatte einen
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