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44 Prozent aller Haushalte in Deutschland haben mindestens ein Heimtier. Davon sind fünf Prozent Kleintiere wie Hamster, Meerschweinchen und Kaninchen - das entspricht 4,3 Millionen Kleintieren. Quelle: Marktforschungsinstitut Skopos für VH und ZZF So werden Kaninchen bei Dir glücklich Ein gutes Zuhause für Kaninchen ist klar struktu- riert: Ruheplätze, sichere Rückzugsorte, Bewe- gungsflächen und Beschäftigungsmöglichkeiten zum Nagen, Buddeln oder Erkunden. Bei artgerechter Haltung können Kaninchen zwischen 8 und 14 Jahre alt werden. Du solltest sie niemals allein, sondern mindestens zu zweit oder in kleinen Gruppen halten. Außerdem brauchen die Tiere ausreichend Platz - die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz schreibt eine Mindestfläche von sechs Quadratmetern Grund- fläche für zwei Kaninchen vor. Da Kaninchen sehr aktiv sind, sollten sie - wenn Du einen Garten hast - möglichst dort in einem großen, abwechslungsreich gestalteten Gehege gehalten werden. Wenn Du diese Möglichkeit nicht hast, kannst Du die Tiere auch in Deiner Wohnung halten. Ähnlich wie Katzen oder Hunde sollten sich Kaninchen frei in der Wohnung bewegen. Optional kannst Du ein Zimmer oder Gehege einrichten. Sinnvoll sind auch mehrere Ebenen, Rampen, kleine Häuschen oder Tunnel. Diese schaffen ruhige Rückzugsorte, in denen sich die Tiere verstecken können. Achte bei der Innenhaltung auch auf sichere Kabel, beseitige giftige Pflanzen und vermeide rutschige Böden. Das richtige Futter Gutes Heu bildet die Basis. Dieses ist grün, trocken, duftet nach Wiese und sollte viele verschiedene Kräuter und Blüten enthalten. Generell kannst Du Kräuter wie Basilikum, Thymian und Rosmarin füt- tern. Daneben lieben Kaninchen Obst wie Ananas, Erdbeeren oder Kiwi sowie Gemüse wie Brokkoli, Fenchel oder Staudensellerie. Informiere Dich am besten vor dem Kauf bei Expert:innen, Tierärzt:innen oder in einem Tierheim. @ Hinweis Der Osterhase ist kein Geschenk! Rund um Ostern sind Kaninchen und andere Kleintiere vor allem bei Kindern besonders beliebt. Doch Tiere sind keine Geschenke. Sie sind fühlen- de Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen und brau- chen Zeit, Platz, Geld und verlässliche Betreuung. Wenn Du zu Ostern trotzdem eine tierische Freude machen willst, gibt es Alternativen: ein Besuch im Tierheim, eine Adoption oder Patenschaft. Nehmt Euch Zeit, um Eure Entscheidung zu fällen. Bei Bedarf könnt Ihr Euch auch Unterstützung holen - im Tierheim oder einem Fachgeschäft. 39
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