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SEITE24 | DAS FUTTERHAUS RASSEPORTRÄT Korats werden oft als „Einzelkatzen“ bezeichnet, dabei können sie ‚auch gut mit anderen Katzen oder Haustieren zurechtkommen. Ide- al sind Artgenossen, die einen ähnlichen, sensiblen Charakter wie sie selbst haben. Wer eine Katze sucht, die eine innige Bindung zu ihrem Menschen aufbaut und die Zeit aufbringen kann, sich intensiv mit ihr zu beschäftigen, liegt bei dieser thailändischen Schönheit genau richtig. AUSSEHEN Die eleganten Korats sind mittelgroß und haben einen muskulösen Kör- perbau. Ihr Kopfist herzförmig, die aufmerksam blickenden Augen sind ‚groß, rund und von intensiv leuchtendem Grün. Sie spiegeln ihre auf- merksame und intelligente Natur wider. Auch ihre hoch angesetzten, leicht gerundeten Ohren sind verhältnismäßig groß. Der Schwanz ist mittellang, an der Basis breit und verjüngt sich zu einer abgerundeten Spitze. Die Hinterbeine sind etwas länger als die Vorderbeine. Auf Thai heißt die Korat „Si-Sawat“, was übersetzt „silberblauer Samen“ bedeutet — eine Anspielung auf ihre besondere Färbung. Das einzigar- tige Fell der Korat hat einen charakteristischen, silberblauen Schimmer, der einfallendes Licht spektakulär reflektiert. Die Silberfarbe ist gleich- mäßig über den gesamten Körper verteilt, ohne Muster oder Markie- rungen. Das kurze bis mittellange und dichte Fell ist fein und hat keine wärmende Unterwolle, die vor Kälte schützt. In der Bewegung kann das Fell der Korat-Katze auf der Rückenlinie einen Scheitel bilden. Der Ras- sestandard der Korat erlaubt außer einem durchgehenden Silberblau keine Variationen in der Fellfarbe. Steckbrief: HERKUNFT: Thailand GRÖSSE: GEWICHT: Kätzin 2,5 bis 4,5 kg; Kater 3,5 bis5,5 kg FELLFARBE: Silbergrau mittelgroß WESEN: intelligent, menschenbezogen HALTUNG: "in engem Kontakt zum Menschen, mit ausreichender Beschäftigung und Bewegungsmöglichkeiten PFLEGE Die Fellpflege der Korat gestaltet sich durch ihre moderate Haarlänge und das fehlende Unterfell eher unkompliziert: Es neigt nicht dazu, zu verfilzen. Trotzdem sollte die Korat vor allem in Zeiten des Fellwechsels ein- bis zweimal wöchentlich sanft gebürstet werden. So werden lose Haare entfernt und der Bildung von Haarballen vorgebeugt, die beim ‚Abschlucken herausgefallener Haare entstehen können. Korats gelten im Allgemeinen als robuste Katzen. Rassetypisch haben sie ein erhöhtes Risiko für Gangliosidose. Diese Stoffwechselerkran- kung betrifft das Nervensystem und kann Lähmungen verursachen. Genetische Tests sind essenziell, um die Ausbreitung dieser Erkrankung zu verhindern und werden von verantwortungsvollen Züchtern initiiert. Eine ausgewogene sowie auf Alter und Gesundheitsstatus der Katze angepasste Ernährung, ausreichend Bewegung und vorbeugende Ge- sundheitsmaßnahmen wie Check-ups und Impfungen tragen wesent- lich zur Förderung ihrer Gesundheit bei.
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