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MENSCH UND TIER SIEBEN TIERISCHE FRAGEN AN ... Stefanie Hertel Schon als Kind stand sie auf der Bühne, bis heute begeistert sie mit Volksmusik, Schlagern und neuen Projekten ein generationenübergreifendes Publikum. Neben ihrer musikalischen Karriere ist Stefanie Hertel seit mehr als 20 Jahren Botschafterin des Deutschen Tierschutz- bundes und engagiert sich auch im griechischen Patras für Hunde und Katzen in Not. Welches war Ihr erstes Haustier? Seit ich denken kann, hatten wir Schafe, Enten, Kaninchen und Katzen. Ich bin auf einem ehe- maligen Bauernhof großgeworden. Foto: GermanPopp. Welches Tier hat am meisten Eindruck bei Ihnen hinterlassen? Wir hatten damals viele wunderbare Katzen und jede hat ihren eigenen Charakter gehabt. Inzwischen freue ich mich mit meiner Familie über unsere zwei wunderbaren Hunde, die absolute Familienmitglieder sind. Was war Ihr schönstes tierisches Erlebnis? Wir hatten eine Ente, die sehr spät im Herbst gebrütet hat. Es war schon so kalt, dass ihre Küken trotz Wärmelampe leider alle erfroren sind - bis auf eines. Das haben wir dann in die Küche geholt. In ihrer Kiste auf der Fußbodenheizung hat sich Entlein „Pflansch“ sehr wohl gefühlt. Schnell ist aus der kleinen gelben Ente eine ausgewachsene „Frau Pflansch“ geworden. Am Heiligen Abend saß sie im weißen Federkleid mit roter Schleife unterm Christbaum und erfreute sich großer Beliebtheit. Ihr Bad nahm sie mit Freude in unserer Badewanne. Zu Ostern bekamen wir dann einen braunen Hasen geschenkt. Da der Ha- senstall erst gebaut werden musste, durfte Häsin Brunhilde auch vorerst im Haus einzie- hen und hat sich mit Frau Pflansch angefreundet. Als dann im Frühjahr beide wieder in ihren jeweiligen Stall zogen, ist Frau Pflansch regelmäßig ausgebüchst, um ihre Freundin Brunhilde zu besuchen. Welche tierischen Mitbewohner gehören heute zur Familie? Unsere beiden Hunde Freddy und Keri. Keri haben wir auf der grie- chischen Insel Zakynthos gefunden, sie war im Gebirge ausgesetzt. Als sie dann bei uns zu Hause angekommen war, haben wir ge- merkt, dass sie trächtig ist. Keri hat uns vier gesunde Welpen ge- schenkt, dreihaben wir an glückliche Hundeeltern vermittelt und Freddy ist bei uns geblieben. Wenn Sie ein Tier wären — welches wären Sie? Ein Hund im Hause Hertel-Lanner. Ein Leben ohne Haustier ist ... ... möglich, allerdings nur halb so schön. Gibt es ein Tierschutzprojekt, für das Sie sich engagie- ren? Mein Verein Stefanie Hertel hilft e. V. unterstützt auch mein eigenes Tierschutzprojekt in Patras, das meine Freundin Astrid persönlich in Griechenland betreut. Wir konnten schon viele Hunde und Katzen retten. u Mit „Noch einmal“ feiert Stefanie Hertel vier Jahrzehnte als feste Größe in der deutschen TV- und Musiklandschaft: Das klingende Jubi- läumsbuch erzählt von Erfolgen, Wendepunk- ten und neuen Träumen. Weitere Infos unter: wwwtefaniehertel.de
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