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Aktueller Prospekt Das Futterhaus - Gültig von 01.03 bis 31.03 - Seitenzahl 28

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Prospekt Das Futterhaus 01.03.2026 - 31.03.2026
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GESUNDHEIT einem Hefepilzbefall, der sehr übel riecht. Oft kann auch vermehrtes Pfoten lecken beobachtet werden. Auch Magen-Darm-Symptome wie Durchfall können futterbedingt sein. Andere Allergien können sich durch ‚Augentränen, Niesen, Juckreiz und asthmatische Symptome äußern. Wie finde ich heraus, auf was mein Tier allergisch reagiert? Gibt es ‚Allergietests? Ja, es gibt Allergietests. Dabei wird eine Blutprobe entnommen und eingeschickt. Bei Verdacht auf eine Futtermittelallergie ist es üblich, zunächst eine Ausschlussdiät durchzuführen. Das heißt, es wird über mehrere Wochen zunächst nur eine Fleischsorte gefüttert. Bilden sich keine allergischen Reaktionen heraus, wird eine weitere Kohlenhydrat- quelle hinzugefügt. Das Spektrum wird dann nach und nach erweitert. Zeigt sich eine allergische Reaktion, geht es zurück an den Anfang. Eine Ausschlussdiät erfordert viel Geduld und vor allem Konsequenz: keine Leckerlis, kein Abweichen vom Speiseplan. SEITE 28 | DAS FUTTERHAUS Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Die Behandlung einer Allergie erfolgt auf verschiedenen Wegen. Bei Umweltallergien oder Mischtypen (etwa Futter und Umwelt) hat sich eine allergiespezifische Immuntherapie, bekannt als Hyposensibilisie- rung, bewährt. Dabei wird nach einem Allergietest ein Serum herge- stellt, das dem Tier in unterschiedlich großen, festgelegten Intervallen gespritzt wird. Der Nachteil: Diese Therapieform ist sehr kostenintensiv, muss mitunter lebenslang fortgesetzt werden und ist immer noch mit einer Diät verbunden, sollte die Nahrung eine Rolle spielt. Kann allergiegeplagten Tieren auch medikamentös geholfen wer- den? Es gibt Antiallergika für Hunde, aber auch diese wirken am besten mit der entsprechenden Diät. Es kann auch eine unspezifische Allergie- Spritze eingesetzt werden, die ohne vorherigen Bluttest einmal monat- lich verabreicht wird. Sie ist ebenfalls recht kostspielig - und sie ersetzt keine Nahrungsumstellung. Bei Katzen sind die Möglichkeiten erheblich eingeschränkt. Hier muss häufig auf die Gabe von Cortison zurückge- griffen werden. Sind Allergien eigentlich heilbar oder können sie im Laufe eines Tierlebens wieder verschwinden? Allergien sind per se nicht heilbar. In einigen seltenen Fällen können sie wieder von allein verschwinden. Aber das kommt wirklich nicht häufig vor. Menschen reagieren nicht selten allergisch auf Tiere. Gibt es auch Hunde und Katzen, die auf Menschen reagieren? Hautschuppen, Speichel und Urin, also Proteine, die einem Tier anhaften, können für manche Menschen allergen sein. Umgekehrt können Tiere tatsächlich auch auf Menschen, bezie- hungsweise auf Proteine, die diesen Menschen anhaften, mit den klassischen Allergiesymptomen reagieren. Betroffen sind davon vor allem Katzen, die mit Asthma antworten können. | Nikola Brandner-Kempermann, Veterinärin in der Tierarztpraxis am DAS FUTTERHAUS in Holzwickede

Aktuelle Prospekte und Angebote

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GESUNDHEIT einem Hefepilzbefall, der sehr übel riecht. Oft kann auch vermehrtes Pfoten lecken beobachtet werden. Auch Magen-Darm-Symptome wie Durchfall können futterbedingt sein. Andere Allergien können sich durch ‚Augentränen, Niesen, Juckreiz und asthmatische Symptome äußern. Wie finde ich heraus, auf was mein Tier allergisch reagiert? Gibt es ‚Allergietests? Ja, es gibt Allergietests. Dabei wird eine Blutprobe entnommen und eingeschickt. Bei Verdacht auf eine Futtermittelallergie ist es üblich, zunächst eine Ausschlussdiät durchzuführen. Das heißt, es wird über mehrere Wochen zunächst nur eine Fleischsorte gefüttert. Bilden sich keine allergischen Reaktionen heraus, wird eine weitere Kohlenhydrat- quelle hinzugefügt. Das Spektrum wird dann nach und nach erweitert. Zeigt sich eine allergische Reaktion, geht es zurück an den Anfang. Eine Ausschlussdiät erfordert viel Geduld und vor allem Konsequenz: keine Leckerlis, kein Abweichen vom Speiseplan. SEITE 28 | DAS FUTTERHAUS Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Die Behandlung einer Allergie erfolgt auf verschiedenen Wegen. Bei Umweltallergien oder Mischtypen (etwa Futter und Umwelt) hat sich eine allergiespezifische Immuntherapie, bekannt als Hyposensibilisie- rung, bewährt. Dabei wird nach einem Allergietest ein Serum herge- stellt, das dem Tier in unterschiedlich großen, festgelegten Intervallen gespritzt wird. Der Nachteil: Diese Therapieform ist sehr kostenintensiv, muss mitunter lebenslang fortgesetzt werden und ist immer noch mit einer Diät verbunden, sollte die Nahrung eine Rolle spielt. Kann allergiegeplagten Tieren auch medikamentös geholfen wer- den? Es gibt Antiallergika für Hunde, aber auch diese wirken am besten mit der entsprechenden Diät. Es kann auch eine unspezifische Allergie- Spritze eingesetzt werden, die ohne vorherigen Bluttest einmal monat- lich verabreicht wird. Sie ist ebenfalls recht kostspielig - und sie ersetzt keine Nahrungsumstellung. Bei Katzen sind die Möglichkeiten erheblich eingeschränkt. Hier muss häufig auf die Gabe von Cortison zurückge- griffen werden. Sind Allergien eigentlich heilbar oder können sie im Laufe eines Tierlebens wieder verschwinden? Allergien sind per se nicht heilbar. In einigen seltenen Fällen können sie wieder von allein verschwinden. Aber das kommt wirklich nicht häufig vor. Menschen reagieren nicht selten allergisch auf Tiere. Gibt es auch Hunde und Katzen, die auf Menschen reagieren? Hautschuppen, Speichel und Urin, also Proteine, die einem Tier anhaften, können für manche Menschen allergen sein. Umgekehrt können Tiere tatsächlich auch auf Menschen, bezie- hungsweise auf Proteine, die diesen Menschen anhaften, mit den klassischen Allergiesymptomen reagieren. Betroffen sind davon vor allem Katzen, die mit Asthma antworten können. | Nikola Brandner-Kempermann, Veterinärin in der Tierarztpraxis am DAS FUTTERHAUS in Holzwickede
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