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Feldrittersporn (Consolidaregalis) f Fot: ©A Skorobogstova - aockadabecom Foto: Oeswlkichaya- aockadıbecom Rothirsch (Cervus elaphus) NATURSCHUTZ DIE NATUR DES JAHRES 2026 Mit der Nominierung zum „lahreswesen“ machen Naturschutz- BLUME DES JAHRES Strahlend blau-violette Blüten zwischen Getreidehalmen und am ‚Ackerrain: Es war einmal. Der Feldrittersporn bot früher vielerorts von Mai bis September Wildbienen und Schmetterlingen Nahrung. Heute ist das Hahnenfußgewächs eine seltene Erscheinung. Mit der Wahl zur Blume des Jahres wird auch auf eine Vielzahl von Ackerwildkräutern hingewiesen, die in den vergangenen Jahrzehnten durch Intensivierung der Landwirtschaft stark zurückgedrängt worden sind. Der Feldritter- sporn wird in allen Bundesländern auf der Roten Liste geführt. Eine Lanze für den Feldrittersporn hat die Loki Schmidt Stiftung gebrochen. WILDTIER DES JAHRES Habe die Ehre, Eure Majestät! Der Rothirsch wurde durch die Deut- sche Wildtier Stiftung als Tier des Jahres ausgezeichnet. In Deutschland kommt er zwar zahlreich vor, steht aber vor großen Herausforderungen. Aus seinem angestammten Lebensraum, halboffenen Landschaften, wird der röhrende Kämpfer zunehmend in Wälder zurückgedrängt. Bis zu 20 Kilogramm Pflanzen fressen die prächtigen Geweihträger täglich. Die Nahrungsgewohnheiten des König des Offenlandes sind in der Forst- wirtschaft nicht gern gesehen. BAUM DES JAHRES Man munkelt, sie würde leise flüsternd die Geheimnisse des Waldes ausplaudern. Das Blätterrauschen der Zitterpappel klingt viel feiner als das der meisten anderen Bäume. Gleichzeitig steht Populus tremula für Vielfalt, Lebenskraft und Erneuerung. In Zeiten des Klimawandels trotzt sie widrigen Verhältnissen und besiedelt als sogenannter Pionierbaum schnell offene Flächen. Für viele Tiere und Pflanzen ist der Laubbaum Nahrungsquelle. Nominiert wurde die Zitterpappel von der Dr. Silvius Wodarz Stiftung und Verein e.V. VOGEL DES JAHRES Den obersten Platz auf dem Siegertreppchen bei der vom NABU ausge- schriebenen Wahl zum „Vogel des Jahres“ sicherte sich das Rebhuhn. Früher oft gesichtet, brach um das Jahr 1990 der Bestand der Wildvögel stark ein. Grund ist vor allem intensive Landwirtschaft, bei der Felder vergrößert und gleichzeitig Feldraine und Büsche dezimiert werden. Negativ auf Rebhuhn-Bestände wirkt sich zudem der hohe Einsatz von Pestiziden aus. In der Folge findet das Rebhuhn zu wenig Nistplätze und kaum noch Nahrung. Der Wahlslogan des stark bedrohten Rebhuhnes lautet daher „Für Felder voller Leben“. > Ars organisationen auf die Gefährdung natürlicher Lebensräume und / Landschaften und den damit einhergehenden Bestandsrückgang von Tieren, Pflanzen und Landschaften aufmerksam. Zitterpappel (Populustremula) Foto: © chen Allo- stockadebecom Foto: Orc selee -tockadebecom Rebhuhn (Perdix perdix)
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