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DU SIE TOR 2 4 N ) H Kleiner Abendsegler (Nyctalus eis! FLEDERMAUS DES JAHRES Nyctalus leisleri, der Kleine Abendsegler ist Europas Fledermaus der Jahre 2026 und 2027. Die vorwiegend nachtaktive Fledermausart hat einen großen Aktionsraum. Zwischen Sommer- und Winterquartier absolviert sie über 1.000 km Flugstrecke. Ihr Anspruch ans Habitat ist speziell: Sie bevorzugt Waldstrukturen mit alten Baumbeständen und Baumhöhlen in naturnahen Landschaften. Die Auszeichnung zur Fle- dermaus des Jahres 2026/2027 unterstreicht die Gefährdung ihres Le- bensraumes durch Faktoren wie etwa die moderne Forstwirtschaft oder die Verbreitung von Windkraftanlagen. STAUDE DES JAHRES Die Gesellschaft der Staudenfreunde e. V. hat für das Jahr 2026 die Ka- limeris, auch Schönaster genannt, zur Staude des Jahres gewählt. Mit ihrer Auszeichnung rückt eine vielseitige, robuste und zugleich filigrane Pflanze in den botanischen Mittelpunkt, denn sie überzeugt sowohl äs- thetisch als auch ökologisch. Die Schönaster blüht von Juni bis in den Herbst hinein mit zartem, margeritenähnlichem Aussehen in Weiß, Rosa oder Violett und bietet reichlich Nahrung für verschiedene Insek- ten. Schönastern machen Sinn und sind auch im naturnahen Garten ein Gewinn. PILZ DES JAHRES Viele Namen, derselbe Pilz: Yamabushitake, Löwenmähne, Pom-Pom blanc oder Affenkopfpilz heißt der zumeist als Igel-Stachelbart be- zeichnete Fungus des Jahres. Vorkommend in Laubwäldern mit hoher Schönaster (Kallmerisincisa) FISCH DES JAHRES Europas größtem Raubfisch wird 2026 die Ehre zuteil: Fisch des Jahres ist der Europäische Wels. Das beschlossen der Deutsche Angelfischer- verband e. V., das Bundesamt für Naturschutz und die Gesellschaft für Ichthyologie e. V. Der imposante Flossenträger wird bis zu drei Meter lang und 150 Kilogramm schwer. Sein Bestand ist zwar nicht gefährdet, seine Ernennung steht jedoch als Symbol für den Schutz artenreicher und intakter Gewässer: Die umstrittene Fischart profitiert von stetig stei- genden Wassertemperaturen als Folge des Klimawandels. Sie breitet sich zunehmend in Regionen abseits ihrer ursprünglichen Herkunft aus. HEILPFLANZE DES JAHRES Die Gemeine Nachtkerze strahlt in diesem Jahr als Heilpflanzen- Gewinnerin. Die Begründung: Ihre Samen enthalten ein hochwertiges und wirksames Öl, das in vielen Cremes zur Linderung der chronischen Hautkrankheit Neurodermitis verarbeitet wird. Zudem findet die Ge- meine Nachtkerze in der Naturheilkunde Einsatz bei kindlicher Hyper- aktivität und Störungen des weiblichen Hormonhaushalts. Ins rechte Licht gerückt wurde die nachtblühende Pflanze vom Paracelsus e. V. HEIMTIER DES JAHRES Bunter Botschafter der Tropen: Pfeilgiftfrösche leuchten knallrot, tief- blau oder smaragdgrün, sie haben Punkte oder Flecken oder sind ge- streift wie eine Hummel. Hauptsache auffällig. In der Natur dienen ihre Farben als Warnsignal. Giftig sind die kleinen Amphibien aus dem Re- genwald trotz ihres Namens eher selten. Der ZZF (Zentralverband der 8 Luftfeuchtigkeit, wächst er als Weißfäulepilz an frischem Totholz. Voral- Heimtierbranche) hat den Pfeilgiftfrosch zum Heimtier des Jahres 2026 5 & pi 8 3 lem Eichen oder Buchen treffen seinen Geschmack. Die Wild- ernannt, da er stellvertretend für die beeindruckende Vielfalt tropi- 3 bestände des beliebten und schmackhaften Speise- scher Amphibien stehe. Gleichzeitig möchte der Verband mit der Wahl i pilzes sollten aus Gründen des Naturschutzes auf die Verantwortung aufmerksam machen, die mit der anspruchsvol- 5 ° ‚geschont werden, sagt die Deutsche Ge- len Haltung dieser Arten einhergeht. 3 a sellschaft für Mykologie. 3 ° ? 8 “ 3 3 3 Igel-Stachelbart e (Hericium erinaceus) us en Pfeilgiftfrosch 7. (Dendrobatidae) WEITERE JAHRESWESEN Orchidee des Jahres: Die Violette Ständelwurz Lurch des Jahres: „„ Der Alpensalamander ; Höhlentier des Jahres: ä Der Höhlen-Zwergflohkrebs. 3 3 Wildpflanze des Jahres: 8 Europäischer Wels z Der Gewöhnliche Natternkopf 2 (Siurus glanis) Gemeine Nöchtkerz= Schmetterling des Jahres: ° (Oenothera biennis) 3 Der wiesenknopf-Ameisenbläuling
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