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GESELLSCHAFT / Erholung deutlich kreativer lösen als Menschen, die kei- ne Pause nahmen. Aber Ruhe ist eben nicht alles. Um wirklich zu regenerieren, braucht der Mensch mehr - und zwar DRAMMA. Wie man sich richtig erholt Das Akronym DRAMMA steht für sechs As- pekte, die wir laut Wissenschaft brauchen, um uns zu erholen: Detachment, Relaxation, Auto- nomy, Meaning, Mastery und Affiliation. Nicht jeder Urlaub muss alle sechs Aspekte abde- cken, um erholsam zu sein. Es kommt darauf an herauszufinden, welche Bedürfnisse schon im Alltag befriedigt werden - und welchen man mehr Beachtung schenken möchte. Da wäre als zuerst das „Detachment‘“, die „Distanzierung“, also der geistige Abstand, den wir gewinnen, wenn wir Gedanken an die Arbeit oder an andere Stressfaktoren ruhen lassen. „Erholung findet statt, wenn man kei- nen Belastungen mehr ausgesetzt ist“, erklärt Verena Haun, „deshalb ist es für den Erho- lungsprozess sehr wichtig, die Stressoren auch gedanklich auszuschalten.“ Je schneller, desto besser: Der US-Psychologe Ryan Grant fand 2026 in einer Studie heraus, dass sich seine Probanden am nächsten Tag umso energiege- ladener fühlten, je schneller und gründlicher sie nach der Arbeit abschalten konnten. Auch 20 DAS TUT GUT Wer Herausforde- rungen meistert und Zeit mit Freunden ver- bringt, erfüllt sich selbst wichtige Bedürfnisse O) 2. Mikropausen nutzen: Schon wenige Minuten aus dem Fenster oder ins Grüne schauen können helfen, Auf- merksamkeit zu entlasten und mental herunter- zufahren. 3.In der Freizeit Gedanken an die Arbeit nicht kom- plett verbieten, aber begrenzen: Offene Aufgaben oder Gedanken kurz notieren und dann weglegen. räumlicher Abstand hilft. Es ist leichter, nicht an die Arbeit zu denken, wenn man aufs Meer statt auf den Schreibtisch schaut. Untersu- chungen haben ergeben, dass der Erholungs- effekt in einer Pause umso größer ist, je weiter man sich von seinem Arbeitsplatz entfernt. Ein weiterer Detachment-Tipp: für Abwechslung sorgen! Wer im Alltag viel mit anderen spre- chen muss, der genießt zur Erholung vielleicht ein Puzzle im Stillen. Andere treffen gerne ihre Freunde, um den Kopf frei zu kriegen. Dabei hilft immer, wenn zwischen Freizeit und Arbeit klare Grenzen gezogen werden. In manchen Lebenssituationen kann das viel Selbstdiszip- lin erfordern. In der Psychologie heißt das „Re- covery Paradox“: Je größer die Verantwortung und der Stress im Alltag, desto schwieriger ist es, sich den Aufgaben zu entziehen, die Be- lastung auszuschalten. „Es kann helfen, sich bewusst zu machen, dass die Erholung nötig ist, um längerfristig leistungsfähig zu bleiben. Gerade dann, wenn man stark gefordert wird‘, sagt Verena Haun. Ein weiterer Tipp betrifft unerledigte Auf gaben. Es scheint, als würden diese länger im Gedächtnis bleiben als erledigte. Damit die offenen To-dos nicht ewig im Kopf her- umspuken, kann man sich zum Feierabend einen Plan notieren. Darauf kommen die »
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