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Aktueller Prospekt Rossmann - Gültig von 01.07 bis 09.07 - Seitenzahl 69

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Prospekt Rossmann 01.07.2026 - 09.07.2026
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28 Jun, 2026 - 6 Jul, 2026
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uter Schlaf ist Mangelware und & Haut staubtrocken? Schweiß dagegen tropft buchstäblich im Überfluss, und das Gehirn scheint wie vernebelt? Dann befindet frau sich höchstwahrscheinlich mitten in den Wechseljahren. Beruhigend: Sie ist da- mit nicht allein! Jede Frau ist im Alter zwischen Anfang 40 und 55 Jahren in dieser hormonellen Umbruchphase, „vergleichbar mit der Pubertät - nur eben viel später im Leben‘, erklärt Nina Grygoriew, die zu Frauengesundheit und Wechseljahren berät und ein Buch über die Wechseljahre geschrieben hat: „Ausflippen. Anleitung für einen Aus- nahmezustand‘. (siehe Seite 72) Dringender Redebedarf Nicht jede Frau empfindet die Wech- seljahre als Ausnahmezustand. Die Beschwerden, die damit einhergehen, sind in Form und Ausprägung ver- schieden. Aber eins haben viele Frauen gemeinsam, so Grygoriew: Bevor sich die Wechseljahre - ein „biologisches Phänomen“ - in ihr Leben schleichen oder sich gar schlagartig bemerkbar machen, haben sich die meisten kaum mit dem Thema beschäftigt und wis- sen nur wenig darüber. Auch gibt es zu wenig Aufklärung durch Ärzte. Die Enttabuisierung der Wechsel- jahre findet erst langsam statt, obwohl das Thema in der Öffentlichkeit in- zwischen präsenter geworden ist. Im Alltag - in der Familie, im Freundes- kreis oder am Arbeitsplatz - bleibt es oft noch ein Tabu. Vielen Frauen fällt es nach wie vor schwer, darüber zu re- den. „Sie schämen sich dafür, dass sie plötzlich nicht mehr ‚funktionieren‘ und wollen nicht als Mängelwesen gel- ten“, erklärt Grygoriew. Wichtig sei, so die Expertin, sich gut zu informieren, was in den Wechseljahren - medizi- nisch: Klimakterium - im Frauenkör- per geschieht sowie eine gesellschaft- liche Enttabuisierung des Themas. Was passiert in den Wechseljahren? Nichts weniger als ein hormoneller Umbau findet hier statt - und zwar in vier Phasen: der Prä-, Peri-, Meno- und EEXT Ines Hennenberg & EXPERTIN Nina Grygoriew berät Frauen und Unternehmen zu den Wechsel- jahren und hat ein Buch über das Thema geschrie- ben (siehe S. 72) Postmenopause. Nur die Menopause bezeichnet einen konkreten Zeitpunkt, nämlich den der letzten Regelblutung. Während der Prämenopause im Alter von Ende 30 bis etwa Mitte 40 produ- zieren die Eierstöcke nach und nach weniger Östrogen und Progesteron. Beide Hormone steuern den Zyklus, Östrogen wirkt auf Gehirn, Knochen, Haut und Stoffwechsel. Entsprechend vielfältig sind die Auswirkungen der Hormonschwankungen. Als intensive Übergangsphase zur Menopause gilt die Perimenopause. Der Zyklus gerät aus dem Takt, die Pe- riode wird also unregelmäßig. Manche Frau bemerkt die Anfänge der Prä- menopause gar nicht. Andere erleben schon hier, spätestens aber in Phase zwei, deutliche Veränderungen und (mindestens) leichte Beschwerden. Auf die Menopause folgt die Post- menopause, in der sich der Hormon- spiegel auf niedrigem Niveau stabili- siert. Die Symptome ändern sich noch mal. Der Rückgang der Knochendichte etwa nimmt rasant zu, weil kein Östro- gen mehr produziert wird. Mal sanft, mal heftig Laut der Deutschen Menopause Gesellschaft e.V. (DMG) berichtet » 69

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uter Schlaf ist Mangelware und & Haut staubtrocken? Schweiß dagegen tropft buchstäblich im Überfluss, und das Gehirn scheint wie vernebelt? Dann befindet frau sich höchstwahrscheinlich mitten in den Wechseljahren. Beruhigend: Sie ist da- mit nicht allein! Jede Frau ist im Alter zwischen Anfang 40 und 55 Jahren in dieser hormonellen Umbruchphase, „vergleichbar mit der Pubertät - nur eben viel später im Leben‘, erklärt Nina Grygoriew, die zu Frauengesundheit und Wechseljahren berät und ein Buch über die Wechseljahre geschrieben hat: „Ausflippen. Anleitung für einen Aus- nahmezustand‘. (siehe Seite 72) Dringender Redebedarf Nicht jede Frau empfindet die Wech- seljahre als Ausnahmezustand. Die Beschwerden, die damit einhergehen, sind in Form und Ausprägung ver- schieden. Aber eins haben viele Frauen gemeinsam, so Grygoriew: Bevor sich die Wechseljahre - ein „biologisches Phänomen“ - in ihr Leben schleichen oder sich gar schlagartig bemerkbar machen, haben sich die meisten kaum mit dem Thema beschäftigt und wis- sen nur wenig darüber. Auch gibt es zu wenig Aufklärung durch Ärzte. Die Enttabuisierung der Wechsel- jahre findet erst langsam statt, obwohl das Thema in der Öffentlichkeit in- zwischen präsenter geworden ist. Im Alltag - in der Familie, im Freundes- kreis oder am Arbeitsplatz - bleibt es oft noch ein Tabu. Vielen Frauen fällt es nach wie vor schwer, darüber zu re- den. „Sie schämen sich dafür, dass sie plötzlich nicht mehr ‚funktionieren‘ und wollen nicht als Mängelwesen gel- ten“, erklärt Grygoriew. Wichtig sei, so die Expertin, sich gut zu informieren, was in den Wechseljahren - medizi- nisch: Klimakterium - im Frauenkör- per geschieht sowie eine gesellschaft- liche Enttabuisierung des Themas. Was passiert in den Wechseljahren? Nichts weniger als ein hormoneller Umbau findet hier statt - und zwar in vier Phasen: der Prä-, Peri-, Meno- und EEXT Ines Hennenberg & EXPERTIN Nina Grygoriew berät Frauen und Unternehmen zu den Wechsel- jahren und hat ein Buch über das Thema geschrie- ben (siehe S. 72) Postmenopause. Nur die Menopause bezeichnet einen konkreten Zeitpunkt, nämlich den der letzten Regelblutung. Während der Prämenopause im Alter von Ende 30 bis etwa Mitte 40 produ- zieren die Eierstöcke nach und nach weniger Östrogen und Progesteron. Beide Hormone steuern den Zyklus, Östrogen wirkt auf Gehirn, Knochen, Haut und Stoffwechsel. Entsprechend vielfältig sind die Auswirkungen der Hormonschwankungen. Als intensive Übergangsphase zur Menopause gilt die Perimenopause. Der Zyklus gerät aus dem Takt, die Pe- riode wird also unregelmäßig. Manche Frau bemerkt die Anfänge der Prä- menopause gar nicht. Andere erleben schon hier, spätestens aber in Phase zwei, deutliche Veränderungen und (mindestens) leichte Beschwerden. Auf die Menopause folgt die Post- menopause, in der sich der Hormon- spiegel auf niedrigem Niveau stabili- siert. Die Symptome ändern sich noch mal. Der Rückgang der Knochendichte etwa nimmt rasant zu, weil kein Östro- gen mehr produziert wird. Mal sanft, mal heftig Laut der Deutschen Menopause Gesellschaft e.V. (DMG) berichtet » 69
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