Produkte im Prospekt
rund ein Drittel der Frauen von mo- deraten Beschwerden, ein Drittel von stark beeinträchtigenden Symptomen. Schlafstörungen, Hitzewallungen und Konzentrationsprobleme gehören zu den häufigsten Symptomen. Die Dauer der Beschwerden ist in- dividuell unterschiedlich - von weni- gen Monaten bis zu mehreren Jahren. ‚Viele Frauen bringen die Symptome erst mal gar nicht mit den Wechseljah- ren in Verbindung. Gerade wenn es um depressive Verstimmungen oder Herz- stolpern geht, kann das natürlich be- ängstigend sein“, sagt Nina Grygoriew. Darum sei es so wichtig, sich zu infor- mieren. Auch weil man dann besser in Gespräche mit Ärzten gehen könne. Beschwerliche Zeiten Neben den bereits genannten Symp- tomen werden etwa Gelenk- und Mus- kelschmerzen, Verdauungsprobleme, Bluthochdruck, Inkontinenz, Tinnitus, Panikattacken, Depressionen, taube Finger oder Füße, Haarausfall, Pig- mentstörungen, Vergesslichkeit und Wortfindungsstörungen mit den Wech- seljahren in Verbindung gebracht. Ein weiteres, für viele Frauen buchstäblich schwerwiegendes Symptom ist eine Gewichtszunahme. Einige Frauen be- richten, dass sich ihr Hungergefühl verändert, Heißhungerattacken häufi- ger werden oder das Sättigungsgefühl ausbleibt. Denn hormonelle Schwan- kungen verändern den Stoffwechsel und die Fettverteilung im Körper. Die Gewichtszunahme ist also ein biolo- gischer Prozess, keine Frage fehlender Disziplin. Was frau selbst tun kann Die gute Nachricht: Es gibt Möglich- keiten, aktiv gegenzusteuern, um Be- schwerden zu lindern. Regelmäßige Bewegung gehört dazu. Sie kann Hitze- wallungen reduzieren und stabilisiert gleichzeitig die Stimmung. Besonders geeignet sind Walking, Radfahren und Krafttraining. Auch die Ernährung spielt eine Rolle. Eine ausgewogene Kost mit viel Gemüse, Vollkornprodukten und ge- sunden Fetten unterstützt den Stoff- können die Wechsel- AUSZEITEN und Akzeptanz jahresbeschwerden 0 GL leichter machen 77° wechsel. Im Alltag kann oft schon ein genauer Blick auf mögliche Auslöser helfen: Kaffee, Alkohol oder scharfe Speisen können Hitzewallungen ver- stärken. Entspannungstechniken wie Yoga oder Atemübungen wirken regu- lierend auf das Nervensystem. Nicht zuletzt heißt es: reden. Mit der Partne- rin oder dem Partner, mit Freundinnen und, wenn nötig, auch am Arbeitsplatz. Offenheit schafft Verständnis und ent- lastet die Psyche - auch und gerade im Job, wo Beschwerden oft für zusätz- lichen Druck sorgen. Wie man das Thema dort am besten anspricht, lesen Sie im Infokasten. > 71
| Name | Details |
|---|