Die Abfrage muss zwischen 2 und 50 Zeichen lang sein
Anzeige
Anzeige

Aktueller Prospekt Rossmann - Gültig von 01.07 bis 09.07 - Seitenzahl 75

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Prospekt Rossmann 01.07.2026 - 09.07.2026
Prospekt Lidl - Aktionsprospekt 29 Jun, 2026 - 4 Jul, 2026
Lidl - Aktionsprospekt
29 Jun, 2026 - 4 Jul, 2026
Prospekt ALDI SÜD - ALDI SÜD Prospekt: aktuelle Angebote - Seite 1 1 Jul, 2026 - 9 Jul, 2026
ALDI SÜD - ALDI SÜD Prospekt: aktuelle Angebote - Seite 1
1 Jul, 2026 - 9 Jul, 2026
Prospekt ALDI SÜD - ALDI SÜD - KW29-26-vOP - Seite 1 28 Jun, 2026 - 6 Jul, 2026
ALDI SÜD - ALDI SÜD - KW29-26-vOP - Seite 1
28 Jun, 2026 - 6 Jul, 2026
Prospekt ALDI SÜD - ALDI SÜD Prospekt: aktuelle Angebote - Seite 1 25 Jun, 2026 - 3 Jul, 2026
ALDI SÜD - ALDI SÜD Prospekt: aktuelle Angebote - Seite 1
25 Jun, 2026 - 3 Jul, 2026
Sieh dir das nächste Prospekt an
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Produkte im Prospekt

as Recht auf Wohnen ist ein Men- D schenrecht, sagt Artikel 11 des UN-So- zialpakts von 1966. Im deutlichen Gegensatz dazu gibt es noch 60 Jahre später laut Hochrechnung der Bundesarbeitsge- meinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. (BAG W, Stand: Ende 2025) allein in Deutschland über eine Million wohnungslose Menschen - Ten- denz steigend. Zusätzlich geht man hierzulan- de von rund 56.000 Obdachlosen aus. Denn es gibt einen Unterschied zwischen Wohnungs- und Obdachlosigkeit, also dem Fehlen eines festen Wohnraums und dem kontinuierlichen Leben auf der Straße. Wohnen als Basis Der Großraum Hamburg, eine der wirtschafts- stärksten und reichsten Regionen Europas, sticht besonders hervor. „Es gibt hier über 1.000 Einkommensmillionäre. Gleichzeitig gilt Hamburg als Stadt der Wohnungslosigkeit‘, sagt Nikolas Migut, Gründer und Vorstands- vorsitzender von StrassenBLUES e.V. (siehe dazu auch das Interview auf der nächsten Seite) Dabei ist eine Wohnung nicht nur ein Schutzraum, ein Ort für Privatsphäre. Wohn- raum ist die Basis für ein selbstbestimmtes Leben. Keine Wohnung zu haben, bedeutet oft auch: keine Arbeit, kein Einkommen. Be- troffene rutschen in eine Armutsspirale, oft mit dramatischen Folgen. „Rund 75 Prozent der obdachlosen Menschen haben mindes- tens eine psychische Erkrankung‘, berichtet Migut. Parallel dazu leiden viele unter körper- lichen Beeinträchtigungen. Dem Teufelskreis zu entkommen und Betroffenen Hoffnung zu geben, dafür steht StrassenBLUES e.V. - der Verein unterstützt obdachlose und armutsbetroffene Menschen in Hamburg mit einem Ansatz, der weit über die klassische Nothilfe hinausgeht. Man will hier nicht nur akute individuelle Not lindern, sondern langfristig die Gesellschaft verän- dern, so lautet der Anspruch. Ganzheitliches Konzept StrassenBLUES e. V. nimmt nur wohnungslose Menschen auf, die (noch) keine Sozialleistun- gen beziehen. Wegen der geltenden Anforde- rungen für Förderung müssen sie EU-Bürger, volljährig und nicht suchtmittelabhängig sein. Die Aktivitäten des Vereins setzen sich aus den drei Bereichen Wohnen, Arbeiten und Begegnen zusammen. Ein Projekt, das der Verein aktuell auswertet, heißt „Homes GEMEINSCHAFT Der Verein StrassenBLUES e.V. schafft Räume, damit sich Menschen mit und ohne Obdach auf Augenhöhe austauschen können for Homeless - Zuerst ein Zuhause“. Strassen- BLUES e.V. mietet hier für obdachlose Men- schen zunächst Wohnraum an, damit sie zur Ruhe kommen und neu starten können. Wei- ter führt der Weg zurück in den Arbeitsmarkt: Über Kooperationen mit Unternehmen sorgt der Verein für Midi-Jobs, die bewusst niedrig- schwellig angelegt sind. Das ermöglicht den Einstieg in geregelte Strukturen, sorgt für Ein- künfte und stärkt nicht zuletzt das Selbstver- trauen von Armutsbetroffenen. Der dritte Baustein der Arbeit von Strassen- BLUES e.V. hat mehr psychologischen als praktischen Nutzen, ist aber, so Migut, eben- falls von „unschätzbarem Wert“. Es geht um Begegnungen auf Augenhöhe. Wer lange ohne festen Wohnsitz lebt, verliert oft seine sozialen Kontakte. StrassenBLUES e.V. schafft Raum für Gemeinschaft und Austausch. Mit Projek- ten wie StrassenTANDEM, StrassenDIALOG oder StrassenWEIHNACHTSWUNSCH hat » EIN SICHERES ZUHAUSE bleibt vielen wohnungs- losen Menschen verwehrt 73

Aktuelle Prospekte und Angebote

Anzeige
as Recht auf Wohnen ist ein Men- D schenrecht, sagt Artikel 11 des UN-So- zialpakts von 1966. Im deutlichen Gegensatz dazu gibt es noch 60 Jahre später laut Hochrechnung der Bundesarbeitsge- meinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. (BAG W, Stand: Ende 2025) allein in Deutschland über eine Million wohnungslose Menschen - Ten- denz steigend. Zusätzlich geht man hierzulan- de von rund 56.000 Obdachlosen aus. Denn es gibt einen Unterschied zwischen Wohnungs- und Obdachlosigkeit, also dem Fehlen eines festen Wohnraums und dem kontinuierlichen Leben auf der Straße. Wohnen als Basis Der Großraum Hamburg, eine der wirtschafts- stärksten und reichsten Regionen Europas, sticht besonders hervor. „Es gibt hier über 1.000 Einkommensmillionäre. Gleichzeitig gilt Hamburg als Stadt der Wohnungslosigkeit‘, sagt Nikolas Migut, Gründer und Vorstands- vorsitzender von StrassenBLUES e.V. (siehe dazu auch das Interview auf der nächsten Seite) Dabei ist eine Wohnung nicht nur ein Schutzraum, ein Ort für Privatsphäre. Wohn- raum ist die Basis für ein selbstbestimmtes Leben. Keine Wohnung zu haben, bedeutet oft auch: keine Arbeit, kein Einkommen. Be- troffene rutschen in eine Armutsspirale, oft mit dramatischen Folgen. „Rund 75 Prozent der obdachlosen Menschen haben mindes- tens eine psychische Erkrankung‘, berichtet Migut. Parallel dazu leiden viele unter körper- lichen Beeinträchtigungen. Dem Teufelskreis zu entkommen und Betroffenen Hoffnung zu geben, dafür steht StrassenBLUES e.V. - der Verein unterstützt obdachlose und armutsbetroffene Menschen in Hamburg mit einem Ansatz, der weit über die klassische Nothilfe hinausgeht. Man will hier nicht nur akute individuelle Not lindern, sondern langfristig die Gesellschaft verän- dern, so lautet der Anspruch. Ganzheitliches Konzept StrassenBLUES e. V. nimmt nur wohnungslose Menschen auf, die (noch) keine Sozialleistun- gen beziehen. Wegen der geltenden Anforde- rungen für Förderung müssen sie EU-Bürger, volljährig und nicht suchtmittelabhängig sein. Die Aktivitäten des Vereins setzen sich aus den drei Bereichen Wohnen, Arbeiten und Begegnen zusammen. Ein Projekt, das der Verein aktuell auswertet, heißt „Homes GEMEINSCHAFT Der Verein StrassenBLUES e.V. schafft Räume, damit sich Menschen mit und ohne Obdach auf Augenhöhe austauschen können for Homeless - Zuerst ein Zuhause“. Strassen- BLUES e.V. mietet hier für obdachlose Men- schen zunächst Wohnraum an, damit sie zur Ruhe kommen und neu starten können. Wei- ter führt der Weg zurück in den Arbeitsmarkt: Über Kooperationen mit Unternehmen sorgt der Verein für Midi-Jobs, die bewusst niedrig- schwellig angelegt sind. Das ermöglicht den Einstieg in geregelte Strukturen, sorgt für Ein- künfte und stärkt nicht zuletzt das Selbstver- trauen von Armutsbetroffenen. Der dritte Baustein der Arbeit von Strassen- BLUES e.V. hat mehr psychologischen als praktischen Nutzen, ist aber, so Migut, eben- falls von „unschätzbarem Wert“. Es geht um Begegnungen auf Augenhöhe. Wer lange ohne festen Wohnsitz lebt, verliert oft seine sozialen Kontakte. StrassenBLUES e.V. schafft Raum für Gemeinschaft und Austausch. Mit Projek- ten wie StrassenTANDEM, StrassenDIALOG oder StrassenWEIHNACHTSWUNSCH hat » EIN SICHERES ZUHAUSE bleibt vielen wohnungs- losen Menschen verwehrt 73
Anzeige
Anzeige

Wenn Sie auf dieser Website weitersurfen, akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies.

Name Details